Erntedank - die große "End-Täuschung"

3. Oktober 2021,
10:00 Uhr

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"Ohne Gott und Sonnenschein bringen wir die Ernte ein." Dieser Spruch gehörte zu zahlreichen Parolen in der DDR. Weithin sichtbar wurden sie immer wieder angebracht. Sozialistisches Selbstbewusstsein sollten sie demonstrieren. In Wirklichkeit vermochten sie aber nicht die Mängel des Unterdrückungs- und Unrechtsstaat DDR zu übertönen und machten den Zynismus des Systems nur noch schlimmer.  

Kein Wunder, dass unter Christen und in den Kirchen die Gegenversion dieses Spruches die Runde machte: "Ohne Sonnenschein und Gott wär die Welt schon längst bankrott." Und so kam es letztlich auch. Die friedliche Revolution vor 32 Jahren in der DDR berief sich mit Kerzen und Gebeten genau auf den Gott, den die Regierung staatlich verordnet verhöhnen wollte. Die Mauer fiel und Deutschland wurde ein Jahr später wieder ein gemeinsames Land.

"Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat." (Psalm 103,2) Das rät David den Christen. Worum gehts?

David lädt dazu ein, nicht den Menschen an die erste Stelle zu rücken. Vielmehr sollten Christen im besten Sinne demütig sein, und nicht sich selbst zum Maßstab der Dinge machen. Sie sollen sich tatsächlich am Schöpfer dieser Welt orientieren. Genau das nämlich bewahrt den Menschen vor dem Hochmut, der die DDR damals schließlich zu Fall brachte. Das Erntedankfest ist deshalb von Gott gedacht als große "End - Täuschung". Denn nicht wir haben Gott, sondern Gott hat uns in seiner Hand.

Feiern Sie mit, wenn es heißt: Erntedank - die große "End - Täuschung"

Herzlich,

Ihr Hartmuth Wahnung

 

Erntedank - die große "End-Täuschung"

3. Oktober 2021,
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